Strategic – Fit Analyse

"Das Beste aus 2 Welten"

Die Strategic-Fit-Analyse schließt die Lücke zwischen der internen und externen Informationsgewinnung bzw. -analyse. Sie vereinigt die identifizierten Stärken und Schwächen bzw. Chancen und Risiken. Es wird daher als Bindeglied zwischen interner und externer Analyse bezeichnet.

Ziel der Strategic-Fit-Analyse ist die Überprüfung, wie identifizierte Potenziale mit der aktuellen Marktsituation zusammenpassen. Hier spricht man vom „Fit“, salopp formuliert der „Passung“ von Chancen zur Marktsituation. Wie aber genau wird das überprüft? Was steckt dahinter?

In der Theorie liegt die Annahme zugrunde, dass Potenziale (externe Zukunftschancen) als potenzielle Wettbewerbsvorteile zu interpretieren sind. Diese potenziellen sollen nun zu faktischen (also realen, in Geld bewertbaren) Wettbewerbsvorteile umgewandelt werden. Dazu müssen Unternehmen nun sämtliche, in der externen Analyse herausgefilterten Potenziale an Kunden- und Wettbewerbsanforderungen messen bzw. relativieren. Bleiben nach dieser Filterung weitere potenzielle Wettbewerbsvorteile bestehen, können diese zu faktischen bzw. sogar zu strategischen Wettbewerbsvorteilen werden, durch Übereinstimmung („Fit“) von Potenzialen des Unternehmens mit Anforderungen der Umwelt („extern fits intern“).

Der „Fit“-Gedanke bedeutet also, dass wahllose Potenziale, die nicht auf eine geeignete Markt-positionen ausgerichtet sind, sind keine Kompetenzen, nicht als Kernkompetenz aufbaubar und somit für sich wertlos.

Ressourcenorientierte + marktorientierte Perspektive = Beurteilung des langfristigen Unternehmenserfolgs

Strategic Fit - Analyse Vorgehensweise

Durch den „Fit“ von Ressourcen + Fähigkeiten & Strategischen Marktbedingungen können Kernkompetenzen entstehen, die zu Wettbewerbsvorteilen im Markt führen. Kernkompetenzen sind demzufolge am Markt verwertbare (d.h. in Marktwert transferierbar) Ressourcen und Fähigkeiten.