Nichtmonetäre Kundenwertanalyse

Überblick über nichtmonetäre Kundenwertanalysen

Neben den monetären Methoden, Kundenwerte zu ermitteln gibt es den 2. Bereich der nicht-monetären Kundenwertanalyse. Diese Kategorie stützt sich nicht (nur) auf zahlengestützte Kennzahlen, sondern versucht vielmehr qualitative Aspekte des Kundenwerts zu berücksichtigen. Warum ist das sinnvoll? Wie wir bereits unter dem Punkt Themengebiete erläutert haben, verfolgen Unternehmen seit Mitte der 90er Jahre zunehmend eine wertorientierte Unternehmensführung. Für die Ansätze zur Berechnung des Kundenwerts bedeutet dies, sich auch mit nicht quantifizierbaren Aspekten zu beschäftigen. Diese können gegebenenfalls versucht werden, über Scoring-Modelle und andere Methoden messbar zu machen. Dazu möchten wir euch 2 einfache, aber effektive Methoden näherbringen.

nichtmonetärekundenwert

Im Folgenden möchten wir euch auf unseren Seiten das Scoring-Modell in der Variante der RFMR-Methode genauer vorstellen. Dabei werden wir zusätzlich auch kurz auf die FRAT-Methode eingehen. Die Kundenportfolio-Analyse ist den meisten wohl eher als BCG-Matrix bekannt. Im Grunde genommen, greift dieses Instrument der nicht-monetären Kundenwertermittlung auch auf diese Logik zurück. Wir übertragen dieses Instrument einfach auf unsere Kunden.

Monetäre und nicht-monetäre Kundenwertanalysen sollen sich nicht gegenseitig ausschließen. Es sind vielmehr 2 verschiedene Herangehensweisen an ein und dasselbe Problem. Empfehlenswert ist immer, sich nicht auf eine der beiden Bereiche festzulegen, sondern beide parallel anzuwenden. Das Ergebnis beider, unabhängiger Analysen kann dann in einem Schritt zusammengeführt und abgeglichen werden.

Wir hoffen euer Interesse an der qualitativen Betrachtung eines Kundenwerts geweckt zu haben. Schaut euch einzelne Bereiche separat oder alle nacheinander an und zeigt, dass ihr beide Aspekte (monetär und nicht-monetär) verstanden habt und in der Praxis auch anwenden könnt.